Umbauarbeiten – Zwischenstand September

Mit diesem Artikel möchte ich Euch den aktuellen Stand unserer Umbauarbeiten am neuen Vereinsheim vorstellen. Die letzten Monate ist hier vieles passiert. Auch wenn wir noch lange nicht darin schiessen können, sind wir doch um einige wichtige Schritte vorwärts gekommen.

Der Aussenbereich:

Auch wenn der Aussenbereich nicht wirklich das Wichtigste ist, ist er dennoch erwähnenswert. An einem unserer Arbeitstage wurden hier Glasscherben vergangener Jahrzehte eingesammelt, Erde von den Pflastersteinen geschabt und abtransportiert, Unkraut aus den Beeten am Haus entfernt, die vor dem Haus gelagerten Balken auf den Speicher verlagert, der total vererdete und zugewachsene Kies rund um die Feuerstelle abgetragen und ersetzt und viele weitere Kleinigkeiten auf der Vorderseite des Hauses. Hier mal ein Bild, wie es vor einigen Monaten aussah:

Johannes beim wegschaben/wegschaufeln angeflogener Erdschichten:

Michi, Harald und Vitaly beim wegräumen der alten Dachbalken:

Anfangs haben wir noch Unkraut gejätet an der Feuerstelle…

Dann gingen wir dazu über, die Erde und Kies komplett zu ersetzen…

Jetzt sieht es wieder hübsch aus….

Die Mauer muss weg!

Um unsere 18m lange Schiessbahn zu realisieren musste eine Mauer im Haus entfernt werden. Diese fiel kurz vor dem Sonnwendfest und damit waren die 2 Räume nun verbunden:

Der erste Stein fiel am 1.7.19 um 17:59…

Und dann ging es stetig voran… Teils mit Hammer, teils mit Hilti…

Bis von der Mauer kaum mehr etwas stand…

Paar Tage später rückte das Räumkommando an, und schaufelte den Bauschutt in einer großen Staubwolke in Eimer…

und trugen ihn vor das Haus zum Abtransport.

Schrauben, Nägel, Tackernadeln und was sonst noch alles in der Decke hing:

Im Anschluss an das Entfernen der Mauer haben wir angefangen, den großen Raum zu bereinigen. Zu viert standen wir auf Stühlen an der Decke und entfernten unzählige Schrauben, Nägel, und insbesondere Tackernadeln. Über die Jahre haben unsere Vorgänger hier scheinbar einiges befestigt. Hier mal ein Zwischenstand der Ausbeute:

Der gebrochene Balken:

Jetzt war es so schön sauber in dem kleinen Raum, und dann stellten wir fest, dass schon vor Jahren ein Balken gebrochen war, und dieser nur mit einem Schalungsbrett, getragen von seinen zwei Nachbarbalken an der Decke gehalten wurde.

So entschlossen wir uns, diesen Balken zu ersetzen. Von kaputtem Holz, über Isarkiesel-Schüttung und Styroporplatten zur Dämmung sowie Schilfmatten mit Putz dazwischen kam uns alles entgegen. Nach dem Freilegen des Balkens sah es wieder aus wie auf einem Schlachtfeld!

Der kaputte Balken wurde entfernt…

Und durch einen noch guten Balken von vor dem Haus, der einst im Dachstuhl verbaut war, ersetzt.

Nachdem dann das Material für die neue Holzdecke besorgt wurde…

Wurde über mehrere Tage die Unterkonstruktion für die Holzdecke montiert:

Jetzt müssen wir erst die Elektrik verlegen, bevor die Decke montiert werden kann.

Die Trennwand:

Um den Barbereich von der Schiessbahn zu trennen, musste eine Trennwand gebaut werden. Hierzu haben wir 9 Elemente aus 2500x1250er OSB Platten gebaut. Manche bekamen ein Fenster aus Plexiglas, manche nicht, weil dahinter eh nur eine Säule steht.

Gebaut wurden die Elemente an 2 Nachmittagen im Hof…

Und so sieht das ganze dann in Etwa aus, wenn es mal an der richtigen Stelle eingehängt ist:

Von dem Barbereich gesehen, also die Rückseite, in etwa so:

Damit die Trennwände ordentlich befestigt sind, wurde über die gesamte Länge eine Führungsschiene angebracht, in die die Elemente eingehängt werden.

Damit diese Führungsschiene bis zur Schusslinie fortgeführt werden kann, musste unter dem schwarzen Trägerbalken eine Konstruktion angebracht werden, auf der die Schiene weiterlaufen kann und damit die Trennwände eingehängt werden können.

Fertig sieht die Trennwand dann etwa so aus:

Verputzen des Zielbereichs:

Die Wände sahen so übel aus, nachdem dort sich über Jahrzehnte unzählige Farbschichten stapelten und hunderte Dübel in der Wand steckten, dass wir die Wände abschleifen und neu verputzten mussten.

Langsam nimmt auch dieser Raum eine Form an:

Der Zaun an der 50m Bahn:

Ganz nebenbei sei auch erwähnt, dass an unserer 50m Bahn ein Zaun aufgebaut wurde. Dieser schützt unter anderem davor, dass Fremde ihre Hunde dort laufen lassen, und dass keine Autos mehr tiefe Spuren in der Wiese hinterlassen:

Die nächsten Schritte:

Wie geht es nun weiter? Die nächsten Schritte ist nun

  • Verlegen der kompletten Elektrik
  • Montieren der Holzdecke
  • Zurückschneiden von Büschen und Bäumen rund ums Haus
  • und noch ganz ganz viel Aufräumen und Putzen.

Einen ganz herzlichen Dank an all die Helfer, die gelegentlich bis unermüdlich mitgeholfen haben:

Viktor, Silvelie, Rüdiger, Michi, Angelika, Klaus, Olaf, Vitalij, Johannes, Harald, Desiree, Nico, Kilian und Laura.